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Bücher
Hier werden Bücher besprochen, die
uns als besonders lesenswert erscheinen. Neben Neuerscheinungen
beurteilen wir auch ältere Publikationen, die wir der
Erinnerung und Empfehlung wert halten.

Kamila Shamsie: Verglühte Schatten.
Roman. Aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer. Verlag Bloomsbury,
Berlin 2009. 477 S., Fr. 37.90.
Bereits
das erste Bild im Prolog zu Kamila Shamsies Roman «Verglühte
Schatten» brennt sich einem in die Retina: Ein Mann - seinen Namen,
seine Herkunft, sein Alter kennen wir nicht - wird entkleidet und in
den orangeroten Overall gesteckt, der ihn sofort als Insassen von Guantanamo und damit als islamistischen Terroristen kenntlich macht.
Mit dieser Szene aber ist man schon mittendrin: zum einen in der von
ihrem Ende her rekonstruierten Geschichte eines Mannes, der selber
nicht versteht, wie es so weit kommen konnte; zum anderen in der
grundlegenden Frage, nach welch fatalen Mustern die Wahrnehmung des
Anderen funktioniert. |
Es ist diese gegenläufige Bewegung, von der «Verglühte Schatten»
auf so kluge wie trickreiche Weise lebt. Denn Shamsie hat einen Roman
geschaffen, der voller überraschender Sprünge und Wendungen ist und sich
der vorschnellen Festlegung immer wieder entzieht. Wer nämlich die
Geschichte einer islamistischen Radikalisierung erwartet, wird sich
erstaunt die Augen reiben, wenn ihn das erste Kapitel unvermittelt nach
Nagasaki versetzt, in jenen verhängnisvollen August 1945, als die
Amerikaner ihre zweite Atombombe abwerfen. Hier treffen wir zum ersten
Mal auf Shamsies wundervoll gestaltete Erzählerin: die junge
Sprachlehrerin Hiroko Tanaka, die den Angriff im Gegensatz zu ihrem
deutschen Verlobten überlebt, die aber auf ihrem Rücken ein Brandmal in
Gestalt dreier Kraniche davontragen wird - das Muster des Seidenkimonos,
den sie an diesem Tag trug.
(Claudia
Kramatschek)
Historische Zäsuren
Tatsächlich spielt die Geschichte im Roman eine ebenso wichtige
Rolle wie die Akteure selbst. Denn um zu erzählen, was dem Mann im roten
Overall widerfahren ist, holt Shamsie über fünfzig Jahre aus und
entwickelt ihren Roman anhand von vier historischen Zäsuren, die das
Gesicht der Welt für immer veränderten: Da ist die Atombombe im Jahr
1945; das zweite Kapitel führt nach Delhi, wo sich im Sommer 1947 die
von den Briten fahrlässig verwaltete Teilung des Subkontinents
ankündigt, bei der Millionen Menschen Heimat und Leben verlieren werden;
das dritte Kapitel spielt Anfang der 1980er Jahre vor dem Hintergrund
des Afghanistankrieges in Pakistan, von wo aus die Amerikaner die letzte
Schlacht im Kalten Krieg gegen die Russen zu gewinnen hoffen;
schliesslich springt die Erzählung in den Spätherbst des Jahres 2001,
als infolge der Terroranschläge vom 11. September die amerikanische
Okkupation Afghanistans begann.
Die Orte und Zeiten scheinen weit voneinander entfernt, und doch
haben sie eines gemeinsam: Sie zeigen die westlichen Supermächte als
global players der Geschichte - und ihnen gegenüber all jene Völker,
die nichts als Karten sind im Spiel um Sieg und Macht. Shamsie lässt Ost
und West symbolhaft anhand zweier Familien kollidieren, die auf
tragische Weise verstrickt sein werden. Hiroko Tanaka heiratet in Delhi
- wo Elisabeth, die Schwester ihres getöteten Verlobten, mit ihrem
britischen Ehemann James Burton lebt - einen jungen Muslim, mit dem sie
ins neu gegründete Pakistan zieht. Henry Burton, der Sohn von James und
Elisabeth, wird Jahre später als CIA-Agent in Pakistan tätig sein und
dabei auch Hirnkos Sohn Raza ins schmutzige Geschäft des Krieges
verwickeln; Henrys Tochter Kim wiederum, eine überzeugte Amerikanerin,
wird dann Raza als Islamisten verdächtigen und letztlich` für seine
Verhaftung verantwortlich sein.
−
Der bilder- und temporeich erzählte Roman kann eigentlich nur ein
Vorwurf gemacht werden: dass Shamsie Figuren und Handlung über alle
Verwicklungen und alle Schnitte hinweg fast zu gut im Griff hat. Doch
der kleine Makel wird aufgewogen durch die poetische und eindringliche
Weise, in der Shamsie vom individuellen menschlichen Verlust erzählt,
den die Verwerfungen der Geschichte erzeugen.

Ilija
Trojanow, Ranjit Hoskoté: Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht,
sie fließen zusammen.
Übersetzt von Heike Schlatterer.
Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm,
München
2009,
ISBN: 978-3-453-60095-9, € 8,95 [D], € 9,20 [A], CHF 16,90.
Der Kampf
der Kulturen findet nicht statt! Von allen Schlagworten, die seit dem
Ende des Kalten Krieges die Welt zu erklären versuchen, ist das vom
KAMPF DER KULTUREN das prägnanteste und zugleich verheerendste. Mit ihm
wurden weltweit neue Feindbilder geschaffen und Konflikte geschürt.
Bestsellerautor Ilija Trojanow und der indische Dichter und
Kulturkritiker Ranjit Hoskote entlarven die Unsinnigkeit dieser These
und rücken den Propheten eines kulturellen Weltkriegs die Köpfe zurecht.
Die
Definition der eigenen kulturellen Identität und Zugehörigkeit durch
Abgrenzung ist unsinnig, weil unmöglich. Der Versuch der Bewahrung einer
kulturellen Scheinreinheit durch Unterdrückung von schädlichen
Einflüssen muss scheitern. »Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen
zusammen«, so heißt es im Untertitel dieses Buches. Die Autoren zeigen
darin, dass dieses Zusammenfließen von Kulturen ein Naturgesetz ist. Es
ist der dynamische Prozess, der kulturelle Identität und Zivilisation
überhaupt erst möglich macht. Was wir heute allzu bereitwillig als KAMPF
DER KULTUREN zu akzeptieren bereit sind, ist nichts anderes als der
verzweifelte und letztlich nutzlose Versuch, diesen fruchtbaren Prozess
aufzuhalten. Trojanow und Hoskote behaupten nicht, dass das
Zusammenfließen von Kulturen ein stets friedlicher Vereinigungsprozess
ist, bei dem die eine Kultur die andere freudig umarmt. Aber sie werden
zusammenfließen, ob uns das passt oder nicht. Anhand aktueller und
historischer Beispiele entsteht so eine Kampfschrift gegen den
Kulturkampf, die auf ermutigende Weise an die Vernunft appelliert und
einen neuen Sinn für Gemeinsames stiftet.

Armin
Wolf: »Homers Reise«.
Auf den Spuren des Odysseus. Böhlau Verlag, Köln 2009. 410 S., Abb.,
geb., 34,90 €.
Welche Art von Wirklichkeit oder gar Wahrheit die homerischen Epen in
sich bergen, ist seit der Antike umstritten. Zuletzt stand dabei die
„Ilias“ im Mittelpunkt, die Frage nach der Größe des bronzezeitlichen
Troja, nach dem historischen Kontext der Schilderungen und der Heimat
des Dichters. Der räumliche Horizont der Debatte blieb notwendig
beschränkt, es geht um den nordwestlichen beziehungsweise den
südöstlichen Rand Anatoliens. Doch die frühe griechische Welt war viel
größer und der »Ilias«-Dichter kannte nur einen kleinen Teil von ihr. Da
kommt »Homers Reise« gerade recht. Der gelernte Mittelalterhistoriker
Armin Wolf hat vor über vierzig Jahren zusammen mit seinem inzwischen
verstorbenen Bruder Hans-Helmut, einem Architekten, den »Weg des
Odysseus« zu rekonstruieren versucht, über mehrere Bearbeitungen
entstand schließlich die vorliegende, stark überarbeitete Neuausgabe.
Die Ideenspur des Buches ist lang. Man bemühte sich bereits in der
Antike, die zentralen Episoden der Irrfahrt des Odysseus mit einzelnen
Orten zu verbinden. Seit die kartographische Erfassung zur gewohnten Art
wurde, die Welt anzuschauen, hat man auch die Route als Ganzes
nachzuzeichnen versucht. Doch die Debatte fiel auseinander, mit
weitreichenden Folgen: Die um Texttreue und Genauigkeit bemühten
Rekonstruktionen etablierter Gelehrter vermochten an entscheidenden
Stellen scheinbare Widersprüche nicht auszuräumen, weswegen das ganze
Bemühen außer Kurs kam. Das Vakuum füllten Laien oder Fachleute anderer
Disziplinen mit wilden Spekulationen; Odysseus mutierte als Umsegler
Afrikas, Erkunder der Ostsee oder Entdecker Amerikas zur Märchenfigur.
Derlei Absurditäten erleichterten es der zünftigen Wissenschaft, die
Frage nach der Geographie der »Odyssee« insgesamt als falsch, als
»aussichtslosen Unfug«, zu brandmarken. Doch ein wissenschaftliches
Problem wird nicht zum »Phantom«, nur weil es viele abwegige
Lösungsversuche gibt. Das betont auch Wolf in seinem lesenswerten,
bisweilen sogar amüsanten Spaziergang durch den Irrgarten der
Hypothesen, deren Grundoptionen übrigens allesamt schon in der Antike
formuliert wurden.
Die „Odyssee“ entstand wahrscheinlich im frühen siebten Jahrhundert,
mithin in einer Zeit, da griechische Seefahrer als Siedler, Söldner,
Piraten oder Händler von den Gewässern zwischen Hellas, der libyschen
Küste und Mittelitalien schon ziemlich genaue Kenntnisse erworben und
Griechen in dieser Region zahlreiche Städte gegründet hatten. Die
Aristokraten waren mobil, wagemutig und oft gezwungen, das Weite zu
suchen; das Wissen der Kapitäne und Steuerleute zirkulierte von
vielbesuchten Tauschplätzen aus. Wolf fügt seine Rekonstruktion nun
genau in diesen Kontext ein, indem er alle Atlantik- oder
Schwarzmeertheorien verwirft: Sein »Odysseus« bewegt sich im westlichen
Mittelmeer, einer nautischen Erfahrungswelt, deren vorherrschende
Windrichtungen, Meeresströmungen sowie Küsten mit ihren Ankerplätzen und
Gefahrenstellen bekannt waren. Natürlich geht es nicht darum, eine
tatsächliche, womöglich noch bronzezeitliche Fahrt des mythischen
Odysseus zu „beweisen“. Aber die zahlreichen nautischen und
topographischen Angaben erlauben es durchaus, eine Route zu
rekonstruieren, deren wesentliche Teile zur Zeit des »Odyssee«- Dichters
bekannt waren, befahren wurden und aufgezeichnet werden konnten.
Aus den zahlreichen Angaben im Epos destilliert Wolf zunächst rein
geometrisch eine abstrakte Route vom Kap Maleia an der Spitze der
Peloponnes bis Ithaka, den zwölf erzählten Streckenabschnitten folgend,
und legt sie gleichsam über eine moderne Seekarte. So entsteht ein Netz
aus Gesichertem und Plausiblem, und selbst wenn eine kritische Prüfung
im Detail ergibt, dass der Autor mitunter zu optimistisch ist oder sich
zu sehr einer rationalisierenden Lesart der homerischen Schilderungen
hingibt, so wird das Netz doch nur etwas weitmaschiger, zerreißt aber
nicht. Die vom Dichter vorgestellte Fahrt führte über die Kleine Syrte
(Lotophagen, Kyklopen) über Malta (Aiolos-Insel) bis fast nach Ithaka,
von da im Uhrzeigersinn um Sizilien herum durch die Straße von Messina,
wo schon die Antike Skylla und Charybdis ihr Unwesen treiben ließ. Wolf
deutet die epische Schilderung als Mythifizierung der dort nicht ganz
seltenen Erdbeben und Tsunamis. Die Phäakenstadt ließ der Dichter auf
keiner Insel, sondern in Kalabrien an der Stelle des heutigen Tiriolo
erstehen, an einem Landweg zwischen zwei Meeren, wie er bei Korinth
prominent ist. (Uwe Walter)

Fuat Sezgin:
Geschichte des arabischen Schrifttums, Band X-XII, Mathematische
Geographie und Kartographie im Islam und ihr Fortleben im Abendland,
Historische Darstellung und Kartenband, erschienen im April 2000.
Bestelladresse: Institut für Geschichte der Arabisch-Islamischen
Wissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Westendstrasse
89, 60325 Frankfurt am Main, Gesamtpreis für Abonnenten € 250;
Gesamtpreis im Buchhandel € 370.
Weltkarte von al-Idrīsī
(verfasst 1154)
Unter dem Titel »Mathematische Geographie und Kartographie im Islam und
ihr Fortleben im Abendland« präsentiert Fuat Sezgin völlig neue
Erkenntnisse über den engen historischen Zusammenhang von Welt- und
Teilkarten im europäischen und arabischen Raum. In den zwei Textbänden
(Historische Darstellung in den Bänden X und XI) und einem Kartenband
(Band XI) als Teil seiner »Geschichte des arabischen Schrifttums«
unternimmt Sezgin einen ersten Versuch, die Geschichte der
mathematischen Geographie von der Antike bis ins 18. Jahrhundert
darzustellen, indem er die heute bekannten, bedeutenden Leistungen der
arabisch-islamischen Geographen und Kartographen intensiv beleuchtet.
Zwangsläufig führte ihn das dazu, einige der bisherigen Grundfragen der
Kartographie-Geschichte anders zu beantworten. Damit trägt Sezgin
erheblich dazu bei, die hervorragende Stellung des arabisch-islamischen
Kulturkreises in der Geschichte der Wissenschaften im Detail
nachzuweisen.
Eine Reihe von Problemen der europäischen Geographie, die seit etwa
anderthalb Jahrhunderten diskutiert werden, lassen sich nicht aus der
europäischen Tradition, sondern nur im Lichte der seit dem
9. Jahrhundert im benachbarten islamischen Kulturkreis intensiv
gepflegten mathematischen Geographie und Kartographie lösen. Dazu gehört
die Entstehung oder Herkunft der so genannten Portolankarten mit ihren
Liniennetzen, der Ursprung der seit dem 13. Jahrhundert auf europäischen
Karten auftauchenden recht akzeptablen und sich im Laufe der Zeit immer
weiter verbessernden Formen Afrikas, die genaue kartographische
Darstellung der Dreiecksgestalt des Indischen Subkontinentes oder des
zunächst in Gestalt eines »Drachenschwanzes« und dann in fast korrekter
Form erscheinenden Südostasien oder auch die kartographische Erfassung
Madagaskars, kurz gesagt die Darstellung des gesamten Indischen Ozeans
sowie die Konfiguration Asiens und seiner Teile wie Russland, Sibirien,
des Kaspischen Meeres und der übrigen asiatischen Binnenseen, die
Darstellung Arabiens, des Roten Meeres, Persiens, des Persischen Golfes,
Anatoliens, des Schwarzen Meeres und der Balkanhalbinsel. Die von
arabischen Wissenschaftlern errechneten Längen- und Breitengra de
haben kontinuierlich ihren Niederschlag in arabischen Karten und dadurch
indirekt auch in europäischen Karten gefunden.
Weltkarte
von Marino Sanuto - Petrus Vesconte (um 1320), eine in
den Grundzügen und in Details deutlich erkennbare Imitation der
Weltkarte von al-Idrīsī
Fuat Sezgin ist es gelungen, viele der bis auf einen kleinen Überrest
verlorenen, aus verschiedenen Entwicklungsstufen der
arabisch-islamischen Kartographie stammenden Karten zurückzugewinnen.
Dies geschah u.a. mit Hilfe erhaltener, durch Übertragung oder Abmalen
entstandener und bis zu einem gewissen Grad auch modifizierter
europäischer Karten.
Zu
den Überresten der arabisch-islamischen Kartographie gehören die von
Sezgin entdeckte Weltkarte und einige Teilkarten, die im ersten Viertel
des 9. Jahrhunderts im Auftrag des Abbasidenkalifen al-Ma'mūn von einer
großen Gruppe von Gelehrten geschaffen worden sind. Die als Resultat
wohl mehrmaligen Kopierens in einer arabischen Handschrift aus dem Jahre
1340 erhaltene Weltkarte ist in einigen Punkten sicher nicht
einwandfrei, doch bildet sie eines der bedeutendsten erhaltenen Denkmale
der Kartographie-Geschichte unserer Welt. Mit den aus unterschiedlichen
Kulturkreisen stammenden Karten des Kartenbandes untermauert Sezgin
seine Überzeugung, dass es einen engen historischen Zusammenhang von
Welt- und Teilkarten im europäischen und arabischen Raum gibt.
Beachten Sie
bitte den Artikel von Prof. Fuat Sezgin in unserer Rubrik
«Freiwache«.
Bernhard
Kay, «Der Navigator»,
Bastei-Lübbe, Bergisch
Gladbach, 719 Seiten im Schuber, ISBN 3-404-14441-4, sFr. 23.--/
Euro 12.75.
Der
Portugiese Ferdinand Magellan nimmt in der Geschichte der Seefahrt
einen besonderen Platz ein. Als er im Oktober 1516 König Manuel den
Glücklichen in Lissabon um das Kommando auf einer der königlichen
Karavellen bittet, lehnt der Regent das schroff ab. Magellan kehrt
seiner Heimat den Rücken und wendet sich nach Spanien. Bei König
Karl I. findet er Gehör für seinen revolutionären Plan: Nicht
südöstlich entlang der afrikanischen Küste und über den Indischen
Ozean, sondern südwestlich über den Atlantik will er die sagenhaften
Gewürzinseln der Molukken erreichen. 1519 bricht Magellan mit fünf
Schiffen und insgesamt 268 Mann Besatzung von Sevilla auf. Damit
nimmt die größte Seereise der Geschichte ihren Anfang - ein
Abenteuer, das ihn in völlig unbekannte Gewässer führen und dem
Großteil der Besatzung zum Verhängnis wird: Nur ein Schiff und
achtzehn Mann sollten die Heimat wiedersehen.
Bernhard
Kay, «Ans Ende der Welt und darüber hinaus»,
Das Abenteuer, die Welt mit dem Schiff
zu entdecken, Bastei-Lübbe, 414 Seiten, ISBN 3-404-64182-5, € 10,17
/ sFr. 18.50.
Fesselnd und faktenreich erzählt
dieses Buch die 5000 Jahre währende Geschichte der Weltentdeckung
mit dem Schiff.
Wussten Sie,
· dass erst im 20. Jahrhundert die Erde ganz entdeckt war?
· dass den Römern der Seeweg nach Indien bekannt war?
· dass die Chinesen den Kompass schon 100 Jahre
vor den Europäern benutzten?
· dass viele Entdecker verschollen sind oder bei ihren
Fahrten umkamen.
Ans Ende der Welt und darüber
hinaus ... ist die
Abenteuer- und Kulturgeschichte der Schifffahrt. Der Autor berichtet
von häufigen Niederlagen und seltenen Erfolgen, von unscheinbaren
Erfindungen und Epoche machenden Expeditionen, von berühmten
Entdeckern und unbekannten Helden. Sie brauchten Mut, um in
unbekannte Gewässer vorzudringen, denn lange war nicht sicher, dass
die Erde eine Kugel ist. Hinter jeder Grenze, die überwunden wurde,
tat sich eine neue auf ... Spannend und wissensreich!
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