Homepage       Ausgabe vom 1. Juli 2010  
 

 Kompassrose 1500

 

 

 

Bücher

 

Hier werden Bücher besprochen, die uns als besonders lesenswert erscheinen. Neben Neuerscheinungen beurteilen wir auch ältere Publikationen, die  wir der Erinnerung und Empfehlung wert halten.


Umschlagbild Verglühte Schatten

Kamila Shamsie: Verglühte Schatten. Roman. Aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer. Verlag Bloomsbury, Berlin 2009. 477 S., Fr. 37.90.

Bereits das erste Bild im Prolog zu Kamila Shamsies Roman «Verglühte Schatten» brennt sich einem in die Retina: Ein Mann - seinen Namen, seine Herkunft, sein Alter kennen wir nicht - wird entkleidet und in den orangeroten Overall gesteckt, der ihn sofort als Insassen von Guantanamo und damit als islamistischen Terroristen kenntlich macht. Mit dieser Szene aber ist man schon mittendrin: zum einen in der von ihrem Ende her rekonstruierten Geschichte eines Mannes, der selber nicht versteht, wie es so weit kommen konnte; zum anderen in der grundlegenden Frage, nach welch fatalen Mustern die Wahrnehmung des Anderen funktioniert.

Es ist diese gegenläufige Bewegung, von der «Verglühte Schatten» auf so kluge wie trickreiche Weise lebt. Denn Shamsie hat einen Roman geschaffen, der voller überraschender Sprünge und Wendungen ist und sich der vorschnellen Festlegung immer wieder entzieht. Wer nämlich die Geschichte einer islamistischen Radikalisierung erwartet, wird sich erstaunt die Augen reiben, wenn ihn das erste Kapitel unvermittelt nach Nagasaki versetzt, in jenen verhängnisvollen August 1945, als die Amerikaner ihre zweite Atombombe abwerfen. Hier treffen wir zum ersten Mal auf Shamsies wundervoll gestaltete Erzählerin: die junge Sprachlehrerin Hiroko Tanaka, die den Angriff im Gegensatz zu ihrem deutschen Verlobten überlebt, die aber auf ihrem Rücken ein Brandmal in Gestalt dreier Kraniche davontragen wird - das Muster des Seidenkimonos, den sie an diesem Tag trug. (Claudia Kramatschek)

Historische Zäsuren

Tatsächlich spielt die Geschichte im Roman eine ebenso wichtige Rolle wie die Akteure selbst. Denn um zu erzählen, was dem Mann im roten Overall widerfahren ist, holt Shamsie über fünfzig Jahre aus und entwickelt ihren Roman anhand von vier historischen Zäsuren, die das Gesicht der Welt für immer veränderten: Da ist die Atombombe im Jahr 1945; das zweite Kapitel führt nach Delhi, wo sich im Sommer 1947 die von den Briten fahrlässig verwaltete Teilung des Subkontinents ankündigt, bei der Millionen Menschen Heimat und Leben verlieren werden; das dritte Kapitel spielt Anfang der 1980er Jahre vor dem Hintergrund des Afghanistankrieges in Pakistan, von wo aus die Amerikaner die letzte Schlacht im Kalten Krieg gegen die Russen zu gewinnen hoffen; schliesslich springt die Erzählung in den Spätherbst des Jahres 2001, als infolge der Terroranschläge vom 11. September die amerikanische Okkupation Afghanistans begann.

Die Orte und Zeiten scheinen weit voneinander entfernt, und doch haben sie eines gemeinsam: Sie zeigen die westlichen Supermächte als global players der Geschichte - und ihnen gegenüber all jene Völker, die nichts als Karten sind im Spiel um Sieg und Macht. Shamsie lässt Ost und West symbolhaft anhand zweier Familien kollidieren, die auf tragische Weise verstrickt sein werden. Hiroko Tanaka heiratet in Delhi - wo Elisabeth, die Schwester ihres getöteten Verlobten, mit ihrem britischen Ehemann James Burton lebt - einen jungen Muslim, mit dem sie ins neu gegründete Pakistan zieht. Henry Burton, der Sohn von James und Elisabeth, wird Jahre später als CIA-Agent in Pakistan tätig sein und dabei auch Hirnkos Sohn Raza ins schmutzige Geschäft des Krieges verwickeln; Henrys Tochter Kim wiederum, eine überzeugte Amerikanerin, wird dann Raza als Islamisten verdächtigen und letztlich` für seine Verhaftung verantwortlich sein. − Der bilder- und temporeich erzählte Roman kann eigentlich nur ein Vorwurf gemacht werden: dass Shamsie Figuren und Handlung über alle Verwicklungen und alle Schnitte hinweg fast zu gut im Griff hat. Doch der kleine Makel wird aufgewogen durch die poetische und eindringliche Weise, in der Shamsie vom individuellen menschlichen Verlust erzählt, den die Verwerfungen der Geschichte erzeugen.


 

lija Trojanow, Ranjit Hoskoté: Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen.

Ilija Trojanow, Ranjit Hoskoté: Kampfabsage. Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen. Übersetzt von Heike Schlatterer. Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, München 2009, ISBN: 978-3-453-60095-9, € 8,95 [D], € 9,20 [A], CHF 16,90.

Der Kampf der Kulturen findet nicht statt! Von allen Schlagworten, die seit dem Ende des Kalten Krieges die Welt zu erklären versuchen, ist das vom KAMPF DER KULTUREN das prägnanteste und zugleich verheerendste. Mit ihm wurden weltweit neue Feindbilder geschaffen und Konflikte geschürt. Bestsellerautor Ilija Trojanow und der indische Dichter und Kulturkritiker Ranjit Hoskote entlarven die Unsinnigkeit dieser These und rücken den Propheten eines kulturellen Weltkriegs die Köpfe zurecht.

Die Definition der eigenen kulturellen Identität und Zugehörigkeit durch Abgrenzung ist unsinnig, weil unmöglich. Der Versuch der Bewahrung einer kulturellen Scheinreinheit durch Unterdrückung von schädlichen Einflüssen muss scheitern. »Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen«, so heißt es im Untertitel dieses Buches. Die Autoren zeigen darin, dass dieses Zusammenfließen von Kulturen ein Naturgesetz ist. Es ist der dynamische Prozess, der kulturelle Identität und Zivilisation überhaupt erst möglich macht. Was wir heute allzu bereitwillig als KAMPF DER KULTUREN zu akzeptieren bereit sind, ist nichts anderes als der verzweifelte und letztlich nutzlose Versuch, diesen fruchtbaren Prozess aufzuhalten. Trojanow und Hoskote behaupten nicht, dass das Zusammenfließen von Kulturen ein stets friedlicher Vereinigungsprozess ist, bei dem die eine Kultur die andere freudig umarmt. Aber sie werden zusammenfließen, ob uns das passt oder nicht. Anhand aktueller und historischer Beispiele entsteht so eine Kampfschrift gegen den Kulturkampf, die auf ermutigende Weise an die Vernunft appelliert und einen neuen Sinn für Gemeinsames stiftet.


 

Armin Wolf: »Homers Reise«. Auf den Spuren des Odysseus.

Armin Wolf: »Homers Reise«. Auf den Spuren des Odysseus. Böhlau Verlag, Köln 2009. 410 S., Abb., geb., 34,90 €.

Welche Art von Wirklichkeit oder gar Wahrheit die homerischen Epen in sich bergen, ist seit der Antike umstritten. Zuletzt stand dabei die „Ilias“ im Mittelpunkt, die Frage nach der Größe des bronzezeitlichen Troja, nach dem historischen Kontext der Schilderungen und der Heimat des Dichters. Der räumliche Horizont der Debatte blieb notwendig beschränkt, es geht um den nordwestlichen beziehungsweise den südöstlichen Rand Anatoliens. Doch die frühe griechische Welt war viel größer und der »Ilias«-Dichter kannte nur einen kleinen Teil von ihr. Da kommt »Homers Reise« gerade recht. Der gelernte Mittelalterhistoriker Armin Wolf hat vor über vierzig Jahren zusammen mit seinem inzwischen verstorbenen Bruder Hans-Helmut, einem Architekten, den »Weg des Odysseus« zu rekonstruieren versucht, über mehrere Bearbeitungen entstand schließlich die vorliegende, stark überarbeitete Neuausgabe.

Die Ideenspur des Buches ist lang. Man bemühte sich bereits in der Antike, die zentralen Episoden der Irrfahrt des Odysseus mit einzelnen Orten zu verbinden. Seit die kartographische Erfassung zur gewohnten Art wurde, die Welt anzuschauen, hat man auch die Route als Ganzes nachzuzeichnen versucht. Doch die Debatte fiel auseinander, mit weitreichenden Folgen: Die um Texttreue und Genauigkeit bemühten Rekonstruktionen etablierter Gelehrter vermochten an entscheidenden Stellen scheinbare Widersprüche nicht auszuräumen, weswegen das ganze Bemühen außer Kurs kam. Das Vakuum füllten Laien oder Fachleute anderer Disziplinen mit wilden Spekulationen; Odysseus mutierte als Umsegler Afrikas, Erkunder der Ostsee oder Entdecker Amerikas zur Märchenfigur. Derlei Absurditäten erleichterten es der zünftigen Wissenschaft, die Frage nach der Geographie der »Odyssee« insgesamt als falsch, als »aussichtslosen Unfug«, zu brandmarken. Doch ein wissenschaftliches Problem wird nicht zum »Phantom«, nur weil es viele abwegige Lösungsversuche gibt. Das betont auch Wolf in seinem lesenswerten, bisweilen sogar amüsanten Spaziergang durch den Irrgarten der Hypothesen, deren Grundoptionen übrigens allesamt schon in der Antike formuliert wurden.

Die „Odyssee“ entstand wahrscheinlich im frühen siebten Jahrhundert, mithin in einer Zeit, da griechische Seefahrer als Siedler, Söldner, Piraten oder Händler von den Gewässern zwischen Hellas, der libyschen Küste und Mittelitalien schon ziemlich genaue Kenntnisse erworben und Griechen in dieser Region zahlreiche Städte gegründet hatten. Die Aristokraten waren mobil, wagemutig und oft gezwungen, das Weite zu suchen; das Wissen der Kapitäne und Steuerleute zirkulierte von vielbesuchten Tauschplätzen aus. Wolf fügt seine Rekonstruktion nun genau in diesen Kontext ein, indem er alle Atlantik- oder Schwarzmeertheorien verwirft: Sein »Odysseus« bewegt sich im westlichen Mittelmeer, einer nautischen Erfahrungswelt, deren vorherrschende Windrichtungen, Meeresströmungen sowie Küsten mit ihren Ankerplätzen und Gefahrenstellen bekannt waren. Natürlich geht es nicht darum, eine tatsächliche, womöglich noch bronzezeitliche Fahrt des mythischen Odysseus zu „beweisen“. Aber die zahlreichen nautischen und topographischen Angaben erlauben es durchaus, eine Route zu rekonstruieren, deren wesentliche Teile zur Zeit des »Odyssee«- Dichters bekannt waren, befahren wurden und aufgezeichnet werden konnten.

Aus den zahlreichen Angaben im Epos destilliert Wolf zunächst rein geometrisch eine abstrakte Route vom Kap Maleia an der Spitze der Peloponnes bis Ithaka, den zwölf erzählten Streckenabschnitten folgend, und legt sie gleichsam über eine moderne Seekarte. So entsteht ein Netz aus Gesichertem und Plausiblem, und selbst wenn eine kritische Prüfung im Detail ergibt, dass der Autor mitunter zu optimistisch ist oder sich zu sehr einer rationalisierenden Lesart der homerischen Schilderungen hingibt, so wird das Netz doch nur etwas weitmaschiger, zerreißt aber nicht. Die vom Dichter vorgestellte Fahrt führte über die Kleine Syrte (Lotophagen, Kyklopen) über Malta (Aiolos-Insel) bis fast nach Ithaka, von da im Uhrzeigersinn um Sizilien herum durch die Straße von Messina, wo schon die Antike Skylla und Charybdis ihr Unwesen treiben ließ. Wolf deutet die epische Schilderung als Mythifizierung der dort nicht ganz seltenen Erdbeben und Tsunamis. Die Phäakenstadt ließ der Dichter auf keiner Insel, sondern in Kalabrien an der Stelle des heutigen Tiriolo erstehen, an einem Landweg zwischen zwei Meeren, wie er bei Korinth prominent ist. (Uwe Walter)

 


 

Weltkarte von al-Idrīsī (verfasst 1154)

Fuat Sezgin: Geschichte des arabischen Schrifttums, Band X-XII, Mathematische Geographie und Kartographie im Islam und ihr Fortleben im Abendland, Historische Darstellung und Kartenband, erschienen im April 2000. Bestelladresse: Institut für Geschichte der Arabisch-Islamischen Wissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Westendstrasse 89, 60325 Frankfurt am Main, Gesamtpreis für Abonnenten €  250; Gesamtpreis im Buchhandel €  370.

 

Weltkarte von al-Idrīsī
(verfasst 1154)

 

Unter dem Titel »Mathematische Geographie und Kartographie im Islam und ihr Fortleben im Abendland« präsentiert Fuat Sezgin völlig neue Erkenntnisse über den engen historischen Zusammenhang von Welt- und Teilkarten im europäischen und arabischen Raum. In den zwei Textbänden (Historische Darstellung in den Bänden X und XI) und einem Kartenband (Band XI) als Teil seiner »Geschichte des arabischen Schrifttums« unternimmt Sezgin einen ersten Versuch, die Geschichte der mathematischen Geographie von der Antike bis ins 18. Jahrhundert darzustellen, indem er die heute bekannten, bedeutenden Leistungen der arabisch-islamischen Geographen und Kartographen intensiv beleuchtet. Zwangsläufig führte ihn das dazu, einige der bisherigen Grundfragen der Kartographie-Geschichte anders zu beantworten. Damit trägt Sezgin erheblich dazu bei, die hervorragende Stellung des arabisch-islamischen Kulturkreises in der Geschichte der Wissenschaften im Detail nachzuweisen.

 

Eine Reihe von Problemen der europäischen Geographie, die seit etwa anderthalb Jahrhunderten diskutiert werden, lassen sich nicht aus der europäischen Tradition, sondern nur im Lichte der seit dem 9. Jahrhundert im benachbarten islamischen Kulturkreis intensiv gepflegten mathematischen Geographie und Kartographie lösen. Dazu gehört die Entstehung oder Herkunft der so genannten Portolankarten mit ihren Liniennetzen, der Ursprung der seit dem 13. Jahrhundert auf europäischen Karten auftauchenden recht akzeptablen und sich im Laufe der Zeit immer weiter verbessernden Formen Afrikas, die genaue kartographische Darstellung der Dreiecksgestalt des Indischen Subkontinentes oder des zunächst in Gestalt eines »Drachenschwanzes« und dann in fast korrekter Form erscheinenden Südostasien oder auch die kartographische Erfassung Madagaskars, kurz gesagt die Darstellung des gesamten Indischen Ozeans sowie die Konfiguration Asiens und seiner Teile wie Russland, Sibirien, des Kaspischen Meeres und der übrigen asiatischen Binnenseen, die Darstellung Arabiens, des Roten Meeres, Persiens, des Persischen Golfes, Anatoliens, des Schwarzen Meeres und der Balkanhalbinsel. Die von arabischen Wissenschaftlern errechneten Längen- und BreitengraWeltkarte von Marino Sanuto - Petrus Vesconte (um 1320), eine in den Grundzügen und in Details deutlich erkennbare Imitation der Weltkarte von al-Idrīsīde haben kontinuierlich ihren Niederschlag in arabischen Karten und dadurch indirekt auch in europäischen Karten gefunden.

 

 

Weltkarte von Marino Sanuto - Petrus Vesconte (um 1320), eine in den Grundzügen und in Details deutlich erkennbare Imitation der Weltkarte von al-Idrīsī

 

 

 

Fuat Sezgin ist es gelungen, viele der bis auf einen kleinen Überrest verlorenen, aus verschiedenen Entwicklungsstufen der arabisch-islamischen Kartographie stammenden Karten zurückzugewinnen. Dies geschah u.a. mit Hilfe erhaltener, durch Übertragung oder Abmalen entstandener und bis zu einem gewissen Grad auch modifizierter europäischer Karten.

 

Zu den Überresten der arabisch-islamischen Kartographie gehören die von Sezgin entdeckte Weltkarte und einige Teilkarten, die im ersten Viertel des 9. Jahrhunderts im Auftrag des Abbasidenkalifen al-Ma'mūn von einer großen Gruppe von Gelehrten geschaffen worden sind. Die als Resultat wohl mehrmaligen Kopierens in einer arabischen Handschrift aus dem Jahre 1340 erhaltene Weltkarte ist in einigen Punkten sicher nicht einwandfrei, doch bildet sie eines der bedeutendsten erhaltenen Denkmale der Kartographie-Geschichte unserer Welt. Mit den aus unterschiedlichen Kulturkreisen stammenden Karten des Kartenbandes untermauert Sezgin seine Überzeugung, dass es einen engen historischen Zusammenhang von Welt- und Teilkarten im europäischen und arabischen Raum gibt.

 

Beachten Sie bitte den Artikel von Prof. Fuat Sezgin in unserer Rubrik «Freiwache«.

 


 

Bernhard Kay, «Der Navigator», Bastei-Lübbe, Bergisch Gladbach, 719 Seiten im Schuber, ISBN 3-404-14441-4, sFr. 23.--/ Euro 12.75.

 

Cover "Navigator"Der Portugiese Ferdinand Magellan nimmt in der Geschichte der Seefahrt einen besonderen Platz ein. Als er im Oktober 1516 König Manuel den Glücklichen in Lissabon um das Kommando auf einer der königlichen Karavellen bittet, lehnt der Regent das schroff ab. Magellan kehrt seiner Heimat den Rücken und wendet sich nach Spanien. Bei König Karl I. findet er Gehör für seinen revolutionären Plan: Nicht südöstlich entlang der afrikanischen Küste und über den Indischen Ozean, sondern südwestlich über den Atlantik will er die sagenhaften Gewürzinseln der Molukken erreichen. 1519 bricht Magellan mit fünf Schiffen und insgesamt 268 Mann Besatzung von Sevilla auf. Damit nimmt die größte Seereise der Geschichte ihren Anfang - ein Abenteuer, das ihn in völlig unbekannte Gewässer führen und dem Großteil der Besatzung zum Verhängnis wird: Nur ein Schiff und achtzehn Mann sollten die Heimat wiedersehen. 

 


 

Bernhard Kay, «Ans Ende der Welt und darüber hinaus», Das Abenteuer, die Welt mit dem Schiff zu entdecken, Bastei-Lübbe, 414 Seiten, ISBN 3-404-64182-5, € 10,17 / sFr. 18.50.Cover "Ans Ende der Welt ..."


Fesselnd und faktenreich erzählt dieses Buch die 5000 Jahre währende Geschichte der Weltentdeckung mit dem Schiff.

Wussten Sie,
· dass erst im 20. Jahrhundert die Erde ganz entdeckt war?
· dass den Römern der Seeweg nach Indien bekannt war?
· dass die Chinesen den Kompass schon 100 Jahre
  vor den Europäern benutzten?
· dass viele Entdecker verschollen sind oder bei ihren
  Fahrten  umkamen.


Ans Ende der Welt und darüber hinaus ... ist die Abenteuer- und Kulturgeschichte der Schifffahrt. Der Autor berichtet von häufigen Niederlagen und seltenen Erfolgen, von unscheinbaren Erfindungen und Epoche machenden Expeditionen, von berühmten Entdeckern und unbekannten Helden. Sie brauchten Mut, um in unbekannte Gewässer vorzudringen, denn lange war nicht sicher, dass die Erde eine Kugel ist. Hinter jeder Grenze, die überwunden wurde, tat sich eine neue auf ... Spannend und wissensreich!

 

 

 


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