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Sie dienten den
Seefahrern des zuende gehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit für
die Kursfindung. Ausgehend von einer zentralen, gross gedruckten Kompassrose
waren diese Karten mit einem systematischen Liniennetz und zahlreichen
Nebenrosen bedeckt. Ein Meilenmassstab und der an Bord neu
eingeführte Kompass halfen, die Entfernung zu den
wichtigsten Zielorten zu errechnen. In den romanischen
Seefahrtsgebieten wurden sie »Windrosen« genannt,
weil dort die Bezeichnungen für die Himmelsrichtungen
mit den vorherrschenden Windrichtungen identisch
waren: z. B. Tramontana (N), Greco (NE), Levante (E),
Scirocco (SE), Ostro (S), Libecco (SW), Ponente (W), Maestro (NW). Nach
der Erfindung der Zylinderprojektion für winkelgetreue Seekarten durch
Gerhard Mercator (1512–1594) verschwanden die oft kunstvoll gestalteten
Kompassrosen nach und nach vom Kartenbild, sie waren für die Navigation
nicht mehr notwendig.
Homepage
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Erkenntnisse
um das
Abbild der Erde. Sie
lesen vom mühseligen Leben an Bord der Schiffe und
erfahren seemännisches Brauchtum aus vielen
Jahrhunderten. Alle vier Monate, und zwar jeweils
anfangs
März, Juli und November werden die publizistischen
Texte erneuert; das Datum der letzten Aktualisierung finden Sie im
Kopf jeder Seite.
Immer mehr Menschen
benützen das Internet zum Lesen, die digitalisierte
Information wird immer häufiger zum ausgleichenden
Gegenpol gegen die Dominanz der Druckmedien. Noch vor kurzem
galten Publizistik und Literatur im Netz als Totgeburten,
doch trotz aller negativer Prognosen
findet die "materielos dargebotene Literatur" immer
häufiger ihre Anhänger und Leser. Es sind durchaus
nicht nur junge Menschen, die im Internet surfen; immer mehr
"ältere Semester" entdecken die Faszination des neuen
Mediums und seinen Nutzen. Das ist nicht verwunderlich, denn
ist die ursprüngliche Scheu vor dem Computer erst
einmal überwunden, finden sich auch ältere
Menschen schnell damit zurecht. Die
kurze Geschichte, auf die das Internet zurückblickt,
zeigt bereits, dass sich ausgerechnet in diesem
hektisch-chaotisch-nervösen Medium genau so treue Leser
finden wie in den Buchläden. Und es werden immer
mehr.
Wahrnehmen
und Erzählen bleiben immer an die Sprache gebunden;
Schrift und Lesekultur transportieren auch in digitaler Form
die ungebundene Fantasie. Nicht umsonst sind alle namhaften
Tageszeitungen auch im Internet vertreten. Beide mediale
Welten sind psychisch und physisch vernetzt. Lesen - ob im
gedruckten Medium oder auf dem Bildschirm - war schon immer
interaktiv und projektierte seit jeher multimediale Bilder
in den Gehirnen - bei jedem Leser andere! Natürlich
werden literarische Homepages das Buch, die Zeitung oder die
Zeitschrift nicht verdrängen, aber
das, was Sie hier lesen können, ist
gratis!

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